"Fabelhafte Videokunst"
Pressestimmen zu Once Upon a Time
Mit der Ausstellung "Once Upon a Time" fragt das Deutsche Guggenheim, wie zeitgenössische Video-Künstler Motive und Erzähltechniken aus Mythen und Märchen adaptieren, um aktuelle gesellschaftliche Phänomene und Ereignisse zu reflektieren. Die von vom New Yorker Guggenheim Museum kuratierte Schau stieß in der Presse auf sehr positive Resonanz.
"Beflügelt die Fantasie" urteilt Monopol, "spannend" meint die Berliner Morgenpost, "großartig" das Neue Deutschland. Das Stadtmagazin Zitty nimmt Once Upon a Time in seine Liste der besten Ausstellungen des Berliner Kunstsommers auf und sogar die griechische Ausgabe von Woman listet die Schau in ihre Top Ten der kulturellen Events in Europa. Der Tip fasst sie so zusammen: "In sechs Werken zeigt die Ausstellung Once Upon a Time, wie heute mittels Videokunst moderne Märchen und fantastische Storys erzählt werden." "Fabelhafter Videokunst" begegnet Carsten Probst vom Deutschlandfunk im Deutsche Guggenheim. "Eine in ihrer lakonischen Kürze durchaus gelungene Meditation über die Wahrnehmung des Realen und den Realismus in der Gegenwartskunst."
Das sieht Claudia Wahjudi vom Tagesspiegel ähnlich: "Über den Umweg fantastischer Geschichten berichtet Once Upon a Time von der Wirklichkeit. (…) Eine packende Ausstellung. Das liegt auch an der Architektur, die den Blick schärft. Der schmale Saal hat sich in eine Art Straße verwandelt, von der man in unterschiedlich gestaltete Videokabinen tritt wie in kleine Läden." Auch art-in-berlin begeistert sich für die Präsentation der Videoarbeiten: "Eine architektonisch ansprechende und farblich ausbalancierte Raumgestaltung leitet durch die Korridore von Raum zu Raum in Form von breit oder schmal werdenden Gängen, spitzen Winkeln und variierenden Lichtverhältnissen. Die unterschiedlichen künstlerischen Positionen sind in einzelnen Räumen untergebracht, die jeweils als ineinander geschlossene Welten anmuten. So steht jedes Werk für sich (…) und doch wird der erzählerische Charakter, das Märchenmotiv und die darin enthaltene kritische Auseinandersetzung mit diversen gesellschaftlichen Situationen deutlich."
Das rbb Kulturradio urteilt, die Ausstellung spanne, obwohl nicht alle Arbeiten überzeugen, "doch einen aufschlussreichen Bogen in einem Genre – filmischen Erzählungen mit fantastischen Motiven – das in der Kunst in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen hat." Im Neues Deutschland schwärmt Anouk Meyer angesichts von Cao Feis Video Whose Utopia: "Poetischer kann Kapitalismuskritik nicht ausfallen! (…)Die gezeigten Arbeiten hinterfragen die Entfremdung in der industriellen Arbeitswelt oder die Schaffung kollektiver Mythen". Katerina Valdivia Bruch begeistert sich in Aesthetica vor allem für Francis Alÿs’ When Faith Moves Mountains: "Das symbolhafte Verrücken des Berges durch die Gruppe erscheint fast wie ein Akt des Glaubens und zeigt, dass jeder einzelne wichtig ist, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen". Und art daily kommt zu diesem Schluss: "Jede Arbeit in Once Upon a Time erzählt eine Geschichte und eröffnet dem Betrachter auf subtile Weise, dass es möglich ist, die menschlichen, politischen und sozialen Zustände zu verändern."
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